Du musst dich bald entscheiden … Aber du weißt einfach nicht, was richtig oder falsch ist. Du hast Entscheidungsangst, Angst, jetzt einen großen Fehler zu begehen. Wenn du nur daran denkst, spürst du schon einen fetten Kloß im Hals. Deine Kehle schnürt sich zu. Du bist sehr unruhig. Du kannst vielleicht schon länger nicht mehr gut schlafen. Dabei willst du doch eigentlich nur nichts falsch machen! Und später nichts bereuen … Du suchst Hilfe bei schwierigen Entscheidungen.

Wenn du dieses Gefühl kennst, dann lies unbedingt weiter.

Denn heute zeige ich dir, wie du deine Zweifel und Ängste, eine wichtige Entscheidung zu treffen, überwindest.

Und zwar so, dass deine Entscheidungsangst dich nicht mehr bremsen wird. Sondern, dass du frei bist, eine Entscheidung zu treffen, mit der du dich wohl fühlst. Eine Entscheidung, bei der du sicher sein kannst: Ja, ich tue das, was ich wirklich will. Ich habe diese Entscheidung nicht getroffen, weil Zweifel und Ängste mich in eine bestimmte Richtung gedrängt haben. Sondern, weil ich sie genau so treffen wollte.

Gute Entscheidungen treffen, wenn es drauf ankommt

Bei einer wichtigen Entscheidung hast du sicher Angst. Wer hätte das nicht. Entscheidungsangst kennt jeder. Denn ich rede hier nicht von: Nehme ich heute Pizza Salami oder Pizza Hawaii?

Sondern von: Soll ich für dieses tolle Jobangebot wirklich in eine andere Stadt ziehen? Sollte ich mich von meinem Partner trennen oder bleiben? Will ich ein Kind: ja oder nein? Jetzt oder später? Oder was immer die wichtigen Entscheidungen in deinem Leben sind …

Bei wichtigen Entscheidungen kann die Entscheidungsangst richtig groß werden. Es poppen alle möglichen Ängste und Zweifel hoch. So wie bei den Pop-ups im Netz. Du willst nachdenken und dich entscheiden und zack, bumm ist da wieder diese bekloppte Angst, die ja eigentlich nur nervt. Aber sich eben auch nicht wegwischen lässt. Sowas wie: Was kann alles passieren? Was sagen die anderen? Werde ich das nicht bereuen? Was mache ich, wenn ich arm, krank und einsam ende?

Wie soll man bei wichtigen Fragen eine gute Entscheidung treffen trotz dieser Ängste und Zweifel?

Die Lösung heißt: die Luftballon-Technik.

Wenn du diese Technik anwendest, machst du deine Ängste greifbar und konkret. Du kannst sie benennen und sie somit auch gezielt kleiner machen. Du weißt genau, was zu tun ist, damit die Entscheidungsangst, dich nicht mehr überrollen und dir deinen Kopf vernebeln kann. Damit sie dich nicht davon abhält, die für dich beste Entscheidung zu treffen. Und das alles geht ohne viel Tamtam und Zeitaufwand.

Mit der Luftballon-Technik lässt du die Luft aus deiner Entscheidungsangst

Und ich zeige dir jetzt sofort, wie diese Technik funktioniert. Schritt für Schritt. Sodass du sie ganz einfach auf deine Entscheidungen übertragen kannst.

Und zwar an einem realen Beispiel. An Ben. Natürlich heißt er nicht wirklich Ben und ich habe auch seine Geschichte ein bisschen verfremdet. Denn das Ganze ist viel zu persönlich, als dass Ben damit in die Öffentlichkeit hätte gehen wollen. Dennoch kannst du an Bens Geschichte ganz genau verstehen, wie die Luftballon-Technik funktioniert.

Luftballon-Technik gegen Entscheidungsangst

Ben bekommt ein Stellenangebot, das äußert interessant erscheint. Eine echte Herausforderung, die ihn beruflich weit voranbringen würde. Und seinen Zielen ein gutes Stück näher. Doch Ben hat Angst. Entscheidungsangst. Angst, dass er sich in dem Unternehmen nicht wohl fühlen würde oder ihm die Verantwortung zu viel wäre. Und vor allem Angst, dass er diese Entscheidung später bereuen könnte.

Ben hat solche Angst, dass er am liebsten gar nicht weiter darüber nachdenken möchte. Am liebsten würde er direkt absagen. Denn die Entscheidungsangst, der dicke, fette Kloß im Hals, der Angstnebel in seinem Kopf, die zugeschnürte Kehle blockiert ihn total. Er kann in dieser Verfassung nicht klar und in Ruhe über das Stellenangebot nachdenken. Und so eben auch keine gute Entscheidung treffen.

1. Entscheidungsängste identifizieren

Aber Ben will eine gute Entscheidung treffen. Er will nicht einfach nur seiner Angst nachgeben. Er braucht einen Weg, um mit seiner Entscheidungsangst umzugehen. Denn er weiß genau, dass das hier eine riesige Chance ist.

Deswegen bearbeitet er seine Angst mit der Luftballon-Technik.

Warum Luftballon-Technik? Unsere Ängste sind manchmal wie eine Menge prall aufgeblasener schwarzer Luftballons. Manchmal sind es nur ein paar wenige. Aber manchmal sind es so viele Luftballons wie am Luftballon-Stand auf dem Jahrmarkt, die wie eine große Wolke über dir schweben.

Solange du nicht weißt, wie genau deine Entscheidungsangst aussieht, ist deine Angst wie so eine große schwarze Luftballon-Wolke. Sie besteht aus vielen unterschiedlichen Angst-Luftballons.

Wenn du diese einzelnen Ängste, die Luftballons, identifiziert hast, dann kannst du ganz gezielt aus ihnen die Luft rauslassen. Und die Ängste immer kleiner werden lassen. Sodass du ruhig und mit klarem Blick deine Entscheidung treffen kannst.

Im ersten Schritt geht es also darum, deine Angst-Luftballons zu identifizieren.

Denn wenn man etwas kennt, kann man damit auch umgehen. Und so kannst du im nächsten Schritt aus den Angst-Luftballons, die du identifiziert hast, auch leichter die Luft rauslassen. Sodass sie klein und schrumpelig vor dir liegen werden.

Ben hat sich also als Erstes auf die Suche nach seinen Angst-Luftballons gemacht. Und dafür bietet der 1. Schritt der Luftballon-Technik ein ganz einfaches Mittel: die Satzergänzungsmethode.

Satzergänzungsmethode

Diese Methode basiert auf dem Zeigarnik-Effekt. Dieser besagt, dass unser Bewusstsein bestrebt ist, Dinge abschließen zu wollen. Also Begonnenes zu Ende zu bringen. Wer also einen Satzanfang liest, der hat automatisch den Impuls, ihn zu beenden.

Deswegen also die Satzergänzungsmethode. Man nimmt sich einen Satzanfang und beendet diesen mit so vielen Ergänzungen wie möglich. So kommt man ganz leicht seinen Ängsten auf die Spur.

Mögliche Satzanfänge, um deine Angst-Luftballons zu identifizieren, sind z. B.

Ich habe Angst davor, dass …

Ich fürchte mich, dass …

Im schlimmsten Fall passiert …

Wenn ich diese Entscheidung treffe, dann …

Ben hat sich ein Blatt genommen. Und oben auf die Seite geschrieben:

Ich habe Angst davor, dass …

Dann hat er versucht, diesen Satz immer und immer wieder zu ergänzen. Dabei wurde seine Angst ein bisschen größer. Denn er spürte ganz genau, was da alles an Angst war. Aber Ben wusste ganz genau, dass er die Ängste nur kleiner machen kann, wenn er sie kennt. Also schrieb er mutig weiter und erstellte eine Liste mit Ängsten.

Er fand viele Antworten. Zum Beispiel:

Ich habe Angst davor, dass …

… ich scheitere.

… ich in der Probezeit rausfliege.

… ich das später bereue.

… mich meine Freundin verlässt.

… ich meine alten Kollegen vermissen werde.

… ich für diesen Job viel reisen muss.

… ich mich in dem Unternehmen nicht wohl fühlen werde.

Als ihm nichts mehr einfiel, schrieb er einen weiteren Satzanfang auf ein zweites Blatt. Und ergänzte auch diesen wieder für eine ganze Weile.

Im schlimmsten Fall …

… muss ich mir einen neuen Job suchen.

… werde ich krank, weil ich viel mehr arbeiten muss.

… nehmen mich meine neuen Kollegen nicht ernst.

Als er nun zwei Satzanfänge mit all seinen Ängsten ergänzt hatte, atmete er erst einmal tief durch. Er ging in die Küche machte sich einen Tee, setzte sich wieder hin und schaute sich seine Angst-Luftballons in Ruhe an.

2. Geschrumpfte Luftballons aussortieren

Als Ben so auf sein Blatt sah, dachte er bei dem ein oder anderen Punkt: Quatsch. Das ist ja völlig unrealistisch. Manchmal musste er sogar ein wenig grinsen. Er konnte förmlich zusehen, wie viele der Angst-Luftballons in null Komma nichts in sich zusammenschrumpften.

Ben nahm einen Stift und strich die Ängste, die grad beim ersten Blick auf die Liste schon klein geschrumpft waren, durch. Darunter z. B.:

mich meine Freundin verlässt. (So ein Quatsch, sie will, dass ich genau das machen kann, was ich machen möchte, und sie hat mich bisher auch bei meiner Karriere unterstützt.)

werde ich krank, weil ich viel mehr arbeiten muss. (Ich habe auch früher schon viel gearbeitet. Solange mir die Arbeit gefällt, ist das kein Problem. Und ich weiß auch, dass ich gut auf mich achte und rechtzeitig die Notbremse ziehe.)

nehmen mich meine neuen Kollegen nicht ernst. (Blödsinn. Meine Kollegen haben mich immer ernst genommen. Wieso sollte das hier anders sein?)

ich meine alten Kollegen vermissen werde. (Ja, klar werde ich den ein oder anderen vermissen. Aber ich kann den Kontakt ja halten, wenn es mir wichtig ist.)

Aber es waren immer noch eine paar Ängste über.

Was nun? Die ließen sich auch nicht einfach so schrumpfen.

Zum Beispiel …

Ich habe Angst davor, dass …

… ich das später bereue.

… ich für diesen Job viel reisen muss.

… ich mich in dem Unternehmen nicht wohl fühlen werde.

Und:

Im schlimmsten Fall …

… muss ich mir einen neuen Job suchen.

3. Die Luft rauslassen

Ben ließ nun aus jeder dieser Ängste nacheinander die Luft raus.

Aber wie hat er das gemacht?

Ganz einfach mit dem 3. Schritt der Luftballon-Technik.

Im 3. Schritt entkräftete Ben seine Ängste. Das gelingt am leichtesten, indem man ins Handeln kommt. Also ganz konkret etwas tut, damit das, was man befürchtet, nicht eintritt.

Dazu stellte Ben sich zu jedem der übrig gebliebenen Angst-Luftballons folgende Frage:

Was kann ich ganz konkret tun, damit das, was ich befürchte, nicht eintritt?

Hier seine Antworten

Ich habe Angst davor, dass …

… ich das später bereue.

Was kann ich ganz konkret dafür tun, damit das, was ich befürchte, nicht eintritt?

Möglichst gut abchecken, inwiefern die neue Stelle mit meinen Wünschen und Bedürfnissen übereinstimmt. Also: Die richtigen Fragen an die Personal-Entscheider stellen; möglichst mit Mitarbeitern im Unternehmen sprechen; klare Absprachen über meine Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten treffen.

 

Ich habe Angst davor, dass …

… ich für diesen Job viel reisen muss.

Was kann ich ganz konkret dafür tun, damit das, was ich befürchte, nicht eintritt?

Herausfinden, wie viel „viel Reisen“ ist. Das habe ich in den bisherigen Gesprächen nicht ausreichend geklärt. War mir auch gar nicht so bewusst, dass das für mich angstbesetzt ist. Ich muss dazu noch mehr Informationen rausfinden.

 

Ich habe Angst davor, dass …

… ich mich in dem Unternehmen nicht wohl fühlen werde.

Was kann ich ganz konkret dafür tun, damit das, was ich befürchte, nicht eintritt?

Mit zukünftigen Kollegen sprechen, eine Woche im Unternehmen hospitieren.

 

Im schlimmsten Fall …

… muss ich mir einen neuen Job suchen.

Was kann ich ganz konkret dafür tun, damit das, was ich befürchte, nicht eintritt?

Versuchen einzuschätzen, wie leicht oder schwer das würde. Wie leicht wäre es, eine Alternative zu finden?

Ben überlegte sich für die meisten seiner Ängste, was er ganz konkret unternehmen kann, damit das Befürchtete nicht eintritt. So hatte er seine Ängste schon ein bisschen kleiner geschrumpft.

Wenn er jetzt an seine Entscheidung dachte, fühlte er sich wesentlich besser. Sein Blick darauf war klarer. Nur noch wenige Angst-Ballons irritierten ihn und behinderten ihn dabei, seine Entscheidung abzuwägen.

Aber das konnte er aushalten. Und in den nächsten Tagen fand er auch noch die ein oder andere Möglichkeit, wie er sie entkräften kann.

Nun sind deine Angst-Luftballons vielleicht geschrumpft. Vielleicht liegen sie total verschrumpelt vor dir. Der ein oder andere hat aber auch noch etwas Luft. Und die Angst-Luftballons neigen dazu, sich wieder aufzupusten. Jedenfalls, wenn du sie nicht komplett aus dem Weg räumst. Allein zu wissen, was du konkret tun könntest, hilft nicht wirklich gegen die Angst-Luftballons. Du musst auch wirklich etwas tun, um den Luftballons endgültig die Luft zu entziehen.

Wie das geht? Das zeigt dir der vierte Schritt der Luftballon-Technik.

4. Geschrumpfte Ballons aus dem Weg räumen

Die konkreten Schritte, die du dir in Schritt 3 überlegt hast, müssen nun möglichst zügig umgesetzt werden. Denn nur so räumst du deine Ängste wirklich aus dem Weg.

Ben hatte sofort damit begonnen.

Er entschied sich für den Angst-Luftballon …

„Ich habe Angst davor, dass ich es später bereuen könnte, die Stelle angenommen zu haben“.

Ben vereinbarte, wie er es sich in Schritt 3 überlegt hatte, einen Gesprächstermin mit seinem potentiellen zukünftigen Vorgesetzten. In diesem Gespräch konnte er viele offene Fragen klären, sodass seine Ängste kleiner wurden. Der Vorgesetzte wirkte sehr glaubwürdig. Denn er verschwieg nicht die Probleme, die auf Ben warten würden. So erhielt Ben viele wertvolle Informationen, die ihn zuversichtlich stimmten, dass diese Stelle eine großartige Chance sein könnte. Und falls sich in diesem Gespräch herausgestellt hätte, dass seine Befürchtungen wahr werden könnten, dass er seine Entscheidung für diese Stelle wirklich später bereuen könnte. Ja, dann wäre dieses Gespräch ebenfalls sehr wertvoll gewesen, weil er diese Erkenntnisse in seine wohlüberlegte Entscheidung hätte einbeziehen können.

Ben entschied sich dafür, noch einen weiteren Angst-Luftballon aus dem Weg zu räumen:

„Im schlimmsten Fall muss ich mir einen neuen Job suchen.“

Ben rief einen früheren Kollegen an, der mittlerweile in einer Personalagentur arbeitet. Ben wollte herausfinden, wie seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt aussehen. Er erfuhr, dass seine Chancen weder besonders gut noch besonders schlecht wären. Aber auch diese Information half ihm, den Angst-Luftballon aus dem Weg zu räumen. Denn so konnte er bei seiner Entscheidungsfindung das Risiko, das er mit dem Stellenwechsel eingehen würde, besser einschätzen.

Nach den vier Schritten der Luftballon-Technik fühlte Ben sich erleichtert. Er kannte nun seine Ängste und Befürchtungen. Einige hatte er als völligen Quatsch identifiziert. Andere nahm er ernst und kümmerte sich darum, sie zu entkräften. Das ist ihm in den meisten Fällen gut gelungen. Und die Ängste, die er nicht komplett ausräumen konnte, bezog er in seine Entscheidungsfindung mit ein. Sie waren für ihn wichtige Hinweise, ob er sich trotz eines gewissen Risikos für die neue Stelle entscheiden sollte.

Indem er genau hinsah, sich seinen Ängsten stellte und herausfand, ob er sie entkräften konnte, gewann Ben wertvolle Informationen. Und diese halfen ihm dann dabei, seine Entscheidungsangst, kleiner zu machen und eine gute Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung, bei der Ben sich nicht von seinen Ängsten leiten ließ, sondern von dem, was er wollte. Eine Entscheidung, die ihn seinen Zielen und Wünsche näher gebracht hat.

Ben entschied sich letztendlich dafür, die Stelle anzunehmen. Er hat es nicht bereut, aber er vermisste seine alten Kollegen. Deswegen trifft er sich seit seinem Stellenwechsel ab und zu mit einigen von ihnen. So steht jetzt bald schon wieder eine neue Entscheidung an. Ein Kollege hat Ben gefragt, ob er sich vorstellen könnte, sich mit ihm selbständig zu machen.

Die vier Schritte der Luftballon-Technik kurz gefasst

Stehst du vor einer wichtigen Entscheidung? Und kannst gar nicht richtig klar denken, weil alle möglichen Zweifel und Ängste aufpumpen? Leidest du unter Entscheidungsangst? Schweben deine Befürchtungen ähnlich wie bei Ben in einer großen dunklen Wolke über dir?

Dann mach es wie Ben und schrumpf deine Entscheidungsangst und deine Zweifel klein. Du bekommst einen klaren Kopf und kannst dann leichter die für dich richtige Entscheidung treffen.

Hier sind die vier Schritte noch einmal auf den Punkt gebracht.

1. Entscheidungsängste identifizieren

Verschaff dir mit der Satzergänzungsmethode einen Überblick über deine Ängste. Schreibe alles auf, was dir einfällt.

Beispiele für Satzanfänge:

Ich habe Angst davor, dass …

Ich fürchte mich, dass …

Im schlimmsten Fall passiert …

Wenn ich diese Entscheidung treffe, dann …

2. Geschrumpfte Luftballons aussortieren

Sieh dir deine Ängste in Ruhe an. Welche deiner Angst-Luftballons verlieren ihre Luft allein schon beim Anschauen? Streich diese Ängste durch.

3. Die Luft rauslassen

Sieh dir deine übrigen Ängste an. Und frage dich:

Was kann ich ganz konkret dafür tun, damit das, was ich befürchte, nicht eintritt?

Notiere dir, was du jetzt oder schnellstmöglich tun kannst, um deine Ängste zu reduzieren.

4. Geschrumpfte Ballons aus dem Weg räumen

Entscheide dich für einen konkreten Punkt auf deiner Liste aus Schritt 3, den du möglichst sofort umsetzen kannst, um deine Angst zu reduzieren. Unterteile den Punkt in möglichst keine Schritte. Beginne möglichst sofort damit, den ersten Schritt umzusetzen.

Stell dich deiner Entscheidungsangst. Denn so bleibst du der Bestimme oder die Bestimmerin in deinem Leben. Nicht deine Ängste entscheiden dann, wo es für dich weitergeht, sondern du selbst. Ganz bewusst. So triffst du Entscheidungen, hinter denen du voll und ganz stehen kannst!

Wenn du diese Technik gut findest, teile sie doch mit deinen Freunden, Kollegen und deiner Familie. Denn jeder von uns muss wichtige Entscheidungen treffen. Und keiner von uns geht ohne Angst an wichtige Entscheidungen heran. Dabei sind es ja gerade diese Entscheidungen, die einen wirklichen Unterschied in deinem Leben machen. Und je eher du sie mit klarem Kopf treffen kannst, umso besser wird dein Leben.