Kind ja oder nein? Willst du Mutter oder Vater werden? Oder lieber nicht?

Schwankst du andauernd zwischen zwei Positionen hin und her?

Am einen Tag klingt es toll, Vater oder Mutter zu sein. Es fühlt sich gut an und du kannst dir richtig gut vorstellen, ein Kind zu bekommen.

Aber am nächsten Tag kann es wieder ganz anders sein. Da ist die Vorstellung, kein Kind zu bekommen, viel attraktiver.

Und so geht es hin und her mit der Frage: Kind ja oder nein?

Vielleicht auch schon echt lange.

Und langsam wird es womöglich eng. Du solltest dich langsam entscheiden.

Oder du willst dich jetzt einfach entscheiden, weil dich dieses Hin und Her nervt.

Kind ja oder nein? – Eine Entscheidung, die zu dir passt

Wie wäre es, wenn du genau wüsstest:

Das ist meine Entscheidung.

Ich bin fest davon überzeugt, dass sie zu mir und meiner Persönlichkeit passt.

Ich stehe hinter dieser Entscheidung und ich werde sie ganz sicher nicht bereuen.

Mit diesen 15 Tipps findest du genau das heraus.

Bevor du mit den Tipps startest, noch ein kleiner Hinweis vorweg.

Versuche, jetzt in diesem Moment eine Entscheidung zu treffen. Nur für diesen Moment.

Kind ja? oder nein? Wünschst du dir ein Kind? Oder möchtest du lieber weiter ohne Kind leben?

Notier dir deine Antwort. Es kann interessant sein, ob und wie sich diese spontane Entscheidung verändert, wenn du die Tipps durchgelesen hast.

Und dann lies die Tipps.

Lies vielleicht alles einmal durch. Notier dir, wenn dir etwas Interessantes und Wichtiges einfällt.

Achte dabei auf deine Gefühle und deine Gedanken. Denn bei wichtigen Lebensentscheidungen sind Bauch und Kopf gemeinsam die besten Ratgeber.

Bist du bereit? Dann geht es jetzt los.

Tipp 1: Vermeide den falschen Ratgeber: die Angst 

Bei der Frage: Kind ja oder nein? sitzt ein Ratgeber bei den meisten Menschen in der ersten Reihe: die Angst.

  • Angst, dem Elternsein nicht gewachsen zu sein
  • Angst, finanziell nicht gut genug dazustehen, um einem Kind eine gute Zukunft bereiten zu können
  • Angst, ohne Kinder im Alter allein dazustehen
  • Angst vor der Schwangerschaft und Geburt
  • Angst, dass ein Kind behindert sein könnte
  • Angst, dass man, ohne ein Kind zu bekommen, eine ganz wichtige Erfahrung versäumen könnte
  • Angst, von den Freunden schief angeguckt zu werden, weil man kein Kind bekommt
  • Angst, von Freunden schief angesehen zu werden, weil man unbedingt Kinder möchte
  • Angst vor Kindergeburtstagen und Elternsprechtagen
  • Angst vor der Stille in der Wohnung, wenn man sich mit seinem Partner vielleicht irgendwann nicht mehr so viel zu sagen haben wird

Diese Liste lässt sich so ziemlich unendlich fortsetzen. Denn die meisten Menschen haben Ängste. Manche mehr, manche weniger. Und eine Entscheidung wie: Kind ja oder nein? ruft unsere Ängste ganz besonders hervor,

  • weil sie für immer gültig ist
  • weil sie das ganze Leben beeinflusst
  • weil man sie nicht einfach ausprobieren kann
  • weil sie unsere Partnerschaft, unsere Freundschaften, unser Berufsleben, die Gesundheit, eben alle Bereiche des Lebens beeinflussen wird

Deswegen können die Ängste bei dieser Entscheidung unwahrscheinlich stark sein.

Viele dieser Ängste haben ja auch eine gewisse Berechtigung. Deswegen sollte man sie ernst nehmen. Wichtig ist, sie aber nicht zur Maßgabe für seine Entscheidung zu machen. Denn Ängste sind ein schlechter Ratgeber.

Warum?

Weil Ängste dazu führen, dass man sich nicht frei für etwas entscheiden kann. Sondern weil sie uns dazu bringen, eine Vermeidungsentscheidung zu treffen. Wenn Angst der Motivator für eine Entscheidung ist, laufen wir vor etwas weg. Wir wollen ein Risiko nicht eingehen, uns einer Situation nicht stellen. Aber wir entscheiden uns nicht für etwas. Vermeidungsentscheidungen machen uns nicht glücklich.

Entscheidungen für etwas sind aber besser, weil wir dann wissen, was wir wollen, was wir uns wünschen. Und das ist es ja, was uns zufrieden macht und zu einem erfüllten Leben führt.

Deswegen lohnt es sich, sich seinen Ängsten zu stellen und sie sich einmal genauer anzuschauen.

Dafür habe ich die Luftballon-Technik entwickelt. Falls bei deiner Entscheidung deine Ängste sehr stark sind, bearbeite sie mit der Luftballon-Technik. So wirst du freier für eine selbstbestimmte Entscheidung.

Sich der Angst stellen – wie geht das?

Bearbeite deine Ängste mit der Luftballon-Technik.

Die Luftballon-Technik hilft dir, deine Zweifel und Ängste, eine wichtige Entscheidung zu treffen, zu überwinden.

Und zwar so, dass deine Befürchtungen dich nicht mehr bremsen werden. Sondern, dass du frei bist, eine Entscheidung zu treffen, mit der du dich wohl fühlst. Eine Entscheidung, bei der du sicher sein kannst: Ja, ich tue das, was ich wirklich will. Ich habe diese Entscheidung nicht getroffen, weil Zweifel und Ängste mich in eine bestimmte Richtung gedrängt haben. Sondern, weil ich sie genau so treffen wollte.

Tipp 2: Finde mit einer absolut ehrlichen Entscheidung heraus, was wirklich zu dir passt 

Sei bei deiner Entscheidung absolut ehrlich.

Alles andere bringt dich nicht weiter.

Klar, oftmals trauen wir uns nicht, rückhaltlos ehrlich zu sein. Du willst niemanden verletzen. Du schämst dich vielleicht. Du denkst, dass du das nun wirklich so nicht sehen darfst.

Aber dir selbst etwas vorzumachen bringt dich an der Stelle überhaupt nicht weiter.

Du musst mit dieser Entscheidung leben, ein Leben lang. Und deswegen solltest du absolut ehrlich zu dir selbst sein, wenn du dich fragst, wieso du ein Kind bekommen solltest und wieso vielleicht auch nicht.

Weil das manchmal gar nicht so leicht ist, hab ich hier ein paar Ideen für dich. So schaffst du es, ehrlich zu dir selbst zu sein.

Leg dir am besten Zettel und Stift bereit. Dann kannst du dir Notizen machen und vergisst nicht deine wichtigen Gedankengänge, Ideen und Fragen.

Kind ja oder nein? Eine absolut ehrliche Entscheidung treffen – wie geht das?

Probier folgende Ideen aus:

Frage dich und notiere deine Antworten:

Wieso möchte ich kein Kind bekommen?

Wieso möchte ich Kinder bekommen?

  • Stell dir vor, du hättest ein Wahrheitsserum geschluckt, das dich zwingt, genau hinzuschauen und hinzuhören.
  • Stell dir vor, das Leben eines anderen hängt davon ab, ob du jetzt in diesem Moment ehrlich bist. Wenn du nicht ehrlich bist, wird dieser Mensch in einen Abgrund gestoßen.
  • Mach dir bewusst: Es geht hier nur um dich. Du brauchst deine ehrlichen Gedanken niemand anderem zu sagen.

Was bringt es dir, ehrlich zu sein?

Wenn du wirklich ehrlich bist, weißt du ganz genau, was du möchtest und was nicht. Du weißt, wovor du Angst hast, wozu dir der Mut fehlt. Und wenn du dir das alles eingestehst, kannst du einen Weg finden, das, was du dir von Herzen wünschst, auch zu verwirklichen.

Am Ende triffst du die Entscheidung und dann hilft es dir, zu wissen, was deine Bedenken sind. Wovor du Angst hast, was dir aber auch total wichtig ist. Denn dann kannst du dein Leben so einrichten, dass du mit deiner Entscheidung glücklich wirst.

Du kannst ein Kind bekommen und dein Leben so gestalten, dass es bestmöglich für dich und dein Kind läuft. Oder du bekommst kein Kind und gestaltest dein Leben so, dass es erfüllt und sinnvoll ist. Auch ohne Kinder.

Wenn du absolut ehrlich bist, wirst du einen Weg finden, deine Entscheidung zu treffen und sie auf bestmögliche Weise zu leben.

Tipp 3: Uups, aus Versehen schwanger

Manchmal passiert es einfach. Unerwartet ist man schwanger oder wird Vater. Und freut sich einfach. Oder steht der Situation mit gemischten Gefühlen gegenüber. Vielleicht macht sich auch Panik breit, angesichts dieser Überraschung.

Ich möchte dich jetzt nicht ermutigen, es einfach mal drauf ankommen zu lassen. Aber versuch dir doch vorzustellen, wie es wäre, wenn du auf einmal ein Kind erwarten würdest.

Sich vorstellen, es wäre jetzt so – wie geht das?

Stell dir vor, eure Verhütungsmethode hat versagt. Gummi porös, Pille vergessen, so sicher, dass kein Eisprung war. Und dann: Plötzlich bist du schwanger oder deine Partnerin eröffnet dir: Du wirst Vater.

Wie fühlst du dich bei diesem Gedanken?

Freust du dich? Bekommst du Panik? Bist du gelassen, denkst vielleicht „Gut, dann ist das jetzt so“?

Deine Reaktion kann dir zeigen, wie dein Unbewusstes reagiert. Deswegen ist noch keine Entscheidung gefallen, aber deine Reaktion kann ein interessanter Hinweis darauf sein, was du dir tief im Herzen wünschst.

Tipp 4: Finde heraus, wer bei deiner Entscheidung noch mitbestimmen will

Kind ja oder nein? Wenn es daran geht, eine Entscheidung zu treffen, melden sich wie durch Geisterhand Stimmen, die dich beeinflussen wollen. Damit meine ich all die „Du solltest …“-, „Du musst aber …“- und „Du darfst nicht …“-Botschaften, die du in dir trägst. Die jeder in sich trägt. Man nennt diese Botschaften auch Glaubenssätze.

Meist entstehen sie in der Kindheit. Wir übernehmen sie von unseren Eltern, von Freunden oder anderen wichtigen und nahestehenden Menschen.

Was können das für Botschaften sein?

Zum Beispiel:

„Du musst Kinder bekommen, denn sonst stirbt unsere Familie aus.“

„Du solltest dich jetzt langsam ranhalten, sonst bist du zu alt und bekommst ein behindertes Kind.“

„Krieg bloß keine Kinder. Damit versaust du dir dein ganzes Leben.“

Problematisch werden diese Botschaften, wenn sie unseren eigentlichen Wünschen und Bedürfnissen zuwiderhandeln.

Wie sieht es bei dir aus? Welche „Du solltest …“-, „Du musst aber …“- und „Du darfst nicht …“-Sätze melden sich bei dir, wenn du über deine Entscheidung nachdenkst?

Es ist wichtig, seine verinnerlichten Botschaften zu kennen. Denn so findest du heraus, ob sie dich blockieren und von deinen eigentlichen Wünschen abhalten.

Deine Glaubenssätze herausfinden – wie geht das?

Finde deine inneren „Du solltest …“-, „Du musst aber …“- und „Du darfst nicht …“-Botschaften heraus.

  • Mach die Übung aus Tipp 2 (beide Positionen einnehmen) und notiere dir alle „Du solltest …“-, „Du musst aber …“- und „Du darfst nicht …“-Sätze.
  • Mach eine Satzergänzungsübung: Dazu nimmst du dir einen Satzanfang vor und ergänzt ihn mit so vielen Satzendungen, wie dir einfallen.

Hier einige Satzanfänge, die du verwenden kannst:

  • „Du sollst unbedingt Kinder bekommen, weil …“
  • „Du darfst keine Kinder bekommen, weil …“
  • „Wenn du Kinder bekommst, dann …“
  • „Wenn du keine Kinder hast, dann …“

Lies mehr zu der Satzergänzungsmethode.

Wenn du deine Botschaften bzw. Glaubenssätze gefunden hast, kannst du sie überprüfen. So kannst du dafür sorgen, dass sie dich nicht von deinen eigentlichen Wünschen abhalten.

Tipp 5: Finde heraus, was dein Unbewusstes will – lass die Münze entscheiden

Kind ja oder nein? Der Zufall entscheidet? Nein, natürlich nicht. Aber eine Münze zu werfen kann eine gute Möglichkeit sein, herauszufinden, was du dir im Innersten wünschst.

Kind ja oder nein? Die Münze entscheiden lassen – wie geht das?

Such dir eine Münze.

Lege fest, welche Seite für welche Entscheidung steht.

Zum Beispiel:

Zahl für Kind: ja,

Bild für Kind: nein

Wirf die Münze in die Luft.

Während die Münze landet, schau woandershin. Oder verdecke sie sofort, sodass du nicht siehst, wie die Münze gefallen ist.

Bevor du nachschaust, wie die Münze entschieden hat, frage dich:

Wie wünsche ich mir, dass sie entschieden hat?

Kind: ja? Kind: nein?

Dein Bauchgefühl entscheidet in diesem Moment. Und du bekommst ein gutes Gefühl dafür, ob dein Unbewusstes eher für ein Kind oder für ein Leben ohne Kinder spricht.

Tipp 6: Ergreife deine Entscheidungsfreiheit, indem du dir das Bestmögliche vorstellst

Vielen fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen, weil ihnen immer wieder Bedenken im Kopf herumgehen.

„Schaffe ich das finanziell?“

„Was ist, wenn das Kind krank ist?“

„Was ist, wenn ich bereue, keine Kinder zu haben?“

„Fühle ich mich nicht sehr einsam unter all den Freunden mit ihren Kindern?“

Bestimmt fallen dir noch mehr Sorgen und Bedenken ein.

Viele davon sind ja auch berechtigt und man sollte ruhig über sie nachdenken. Um aber an sein Bauchgefühl für diese Entscheidung zu kommen, ist es wichtig, die Bedenken mal für einen Moment auszuschalten.

Dir das Bestmögliche vorstellen – wie geht das?

Stell dir vor, du hättest ein Glücksserum. Wenn du es trinkst, siehst du in allem nur noch, wie es bestmöglich laufen könnte.

Probier es einfach hier aus und frage dich:

Wie wird es sein, wenn alles bestmöglich läuft? Und zwar für jede der beiden Entscheidungsoptionen:

Wie wird mein Leben verlaufen, wenn ich Vater oder Mutter bin?

Wie ist dein bestmöglicher Alltag?

Wie ist es in deinem Beruf, wenn sich alles optimal entwickelt?

Wie läuft es in deiner Beziehung auf die beste Art und Weise?

Wie ist es mit deinen Freunden, wenn alles bestmöglich läuft?

Wie sieht deine optimale Freizeit aus?

Wie läuft es für dich gesundheitlich, wenn sich alles optimal entwickelt?

Was passiert finanziell, wenn alles bestens läuft?

Und jetzt frage dich noch zur zweiten Option:

Wie wird mein Leben verlaufen, wenn ich keine Kinder habe?

Wie ist dein bestmöglicher Alltag?

Wie ist es in deinem Beruf, wenn sich alles optimal entwickelt?

Wie läuft es in deiner Beziehung auf die beste Art und Weise?

Wie ist es mit deinen Freunden, wenn alles bestmöglich läuft?

Wie sieht deine optimale Freizeit aus?

Wie läuft es für dich gesundheitlich, wenn sich alles optimal entwickelt?

Was passiert finanziell, wenn alles bestens läuft?

Merkst du, wie beide Szenarien Schönes und Bereicherndes für dich bereithalten?

Was ist es, was dir daran wichtig ist? Was macht dir besonders viel Freude? Wobei denkst du: Das möchte ich unbedingt erleben?

Auf diese Weise bekommst du ein Gefühl dafür, wie deine Entscheidung jenseits von Bedenken und Sorgen aussehen könnte. Und das hilft dir, dich für etwas zu entscheiden. Für ein Leben, das dich erfüllt, dich zufrieden macht und viel Freude und Glück bereithält.

Und zwar in jedem Fall.

Denn, und das ist der 7. Tipp:

Tipp 7: Setze dich für ein zufriedenes Leben ein, indem du deine Bedürfnisse kennen lernst

Hier kommt ein extrem wichtiger Satz:

Zufrieden und glücklich ist, wer seine Bedürfnisse kennt und dafür sorgt, dass sie erfüllt werden.

Das ist total wichtig.

Denn wenn du mit zu vielen unerfüllten Bedürfnissen rumläufst, wirst du unzufrieden und fühlst dich meist richtig mies.

Kennst und erfüllst du deine Bedürfnisse, geht es dir hingegen gut und du bist zufrieden.

Und jetzt eine Frage, die für viele etwas schmerzhaft ist. Denn eine ganze Reihe Menschen missachten ihre Bedürfnisse. Sie nehmen sie nicht so richtig ernst. Und eine ganze Menge Leute kennen sie noch nicht mal.

Die Frage lautet also: Wie ist das mit deinen Bedürfnissen? Weißt du, was du brauchst, um zufrieden zu sein?

Oder willst du da gar nicht so genau hingucken? Weil du instinktiv schon weißt: Meine Bedürfnisse passen nicht so richtig zueinander.

Einerseits habe ich echt gern meine Ruhe. Ich will über meine Zeit allein bestimmen. Es nervt mich, wenn zu viel Hektik oder Krach um mich ist. Und eigentlich habe ich überhaupt keine Lust, jeden Tag für einen anderen Menschen so viel Verantwortung zu übernehmen.

Andererseits finde ich Kinder total klasse. Ich bin gerne mit ihnen zusammen. Und mag es, dass sie einen immer wieder überraschen, vieles so ganz anders wahrnehmen. Außerdem würde ich zu gerne hautnah dabei sein, wenn so ein kleiner Mensch immer größer wird und die Welt um sich herum entdeckt.

Nicht ganz einfach, wenn Bedürfnisse sich gegenseitig behindern. Aber gerade, wenn du das Gefühl hast: Weder die eine noch die andere Entscheidung wird meinen Bedürfnissen gerecht. Gerade dann solltest du bei deinen Bedürfnissen ganz genau hinschauen. Denn je besser du dich kennst, umso besser kannst du deine Entscheidung auf dich abstimmen.

Du brauchst nicht auf Kinder zu verzichten, nur weil du ruhebedürftig bist und selbstbestimmt leben willst. Wichtig ist dann nur, dass du schaust, wie du deine Bedürfnisse auch mit Kindern gut erfüllen kannst. Vieles lässt sich organisieren und berücksichtigen. Dazu muss man nur erst mal wissen, was einem wichtig ist.

Umgekehrt gilt das natürlich auch. Vielleicht willst du aus bestimmten Gründen keine Kinder, hast aber ein starkes Bedürfnis danach, mit Kindern zu spielen, mit ihnen zusammen zu sein. Auch das lässt sich sicher vereinbaren. Denn keine eigenen Kinder zu haben bedeutet ja nicht, dass man ein Leben ohne Kinder führen muss. Kennst du deine Bedürfnisse, ist vieles möglich. Deine Freunde oder deine Geschwister haben vielleicht Kinder. Leidenschaftliche Tanten und Onkel sind eine prima Sache.

Aber um dein Leben auf deine Bedürfnisse abstimmen zu können, musst du sie erst mal kennen.

Deswegen: Mach dich mutig daran, deine Bedürfnisse zu erforschen.

Deine Bedürfnisse kennen lernen – wie geht das?

Finde mit diesen Fragen heraus, was dir für ein zufriedenes Leben wichtig ist.

Frage dich:

  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Was brauche ich unbedingt für ein zufriedenes Leben?
  • Worauf möchte ich in meinem Leben auf keinen Fall verzichten?
  • Welche Bedürfnisse würde ein Leben ohne Kind erfüllen?
  • Welche Bedürfnisse würde ein Leben mit Kind erfüllen?
  • Welche Bedürfnisse könnte ich weniger oder gar nicht erfüllen, wenn ich ein Kind hätte?
  • Welche Bedürfnisse könnte ich weniger oder gar nicht erfüllen, wenn ich kein Kind hätte?

Versuche, deine Bedürfnisse besser kennen zu lernen. Und nimm dir dafür am besten etwas Zeit. Frag dich vielleicht immer mal zwischendurch in deinem Alltag, was dir wichtig ist. Wie ein Kind jetzt zu deinen Bedürfnissen passen würde.

Tipp 8: Lass dein Unbewusstes sprechen

Ich möchte dich mitnehmen auf eine Traumreise. Denn auf dieser Traumreise kannst du erfahren, was dein Unbewusstes über deine Entscheidung: Kind ja oder nein? denkt.

Dein Unbewusstes sprechen lassen – wie geht das?

Sorge dafür, dass du ein paar Augenblicke nicht gestört wirst.

Lies dir nun den folgenden Text langsam durch und versuche dir dabei vorzustellen, was in diesem Traum geschieht.

Stell dir vor, du träumst. 

Du bist auf einem Jahrmarkt. Überall sind Fahrgeschäfte und Fressbuden. In einer etwas ruhigeren Ecke steht ein Wohnwagen. Der Wohnwagen einer Wahrsagerin. Der Eingang ist durch einen roten samtigen Vorhang verhüllt. Ein Schild fordert dich auf: 

Tritt einfach ein.

Es zieht dich unwiderstehlich zum Eingang hin. 

Du betrittst den Wohnwagen. Es riecht angenehm nach Räucherstäbchen.

Die Wände sind mit weinroten Vorhängen verhängt.

Auf einem Stuhl vor einem Tisch mit einer nachtblauen Tischdecke, die bis zum Boden reicht, sitzt eine ganz durchschnittlich aussehende Frau.

Auf dem Tisch liegt eine große Kristallkugel.

Du setzt dich auf den zweiten Stuhl.

Die Frau sieht dich freundlich an. Mit einer angenehmen Stimme fragt sie: 

„Was möchtest du wissen?“ 

Du sagst: „Will ich ein Kind? Ja? Oder nein?“

Sie blickt dir tief in die Augen.

Sie legt ihre Hände um die Kugel und blickt lange in sie hinein. 

Sie blickt auf und spricht zu dir. 

In dem Moment wachst du auf. 

Benommen liegst du da. 

Was wollte sie dir sagen?

Was hättest du dir gewünscht, dass sie dir sagt?

Okay, diese Übung ist ein bisschen abgefahren. Aber für manch einen funktioniert sie sehr gut. Falls du sie nicht magst oder einfach grad keinen Zugang zu dieser Vorstellung bekommst: kein Problem. Du brauchst sie nicht zu machen, um eine gute Entscheidung zu treffen. Dafür hast du ja noch die anderen Tipps.

Tipp 9: Du brauchst nichts zu bereuen, wenn du dir die weitreichenden Konsequenzen bewusst machst 

Auch dieser Punkt klingt erst einmal banal. Vielleicht denkst du: „Das weiß ich doch.“ „Das ist doch selbstverständlich.“ Natürlich hat die Entscheidung: Kind ja oder nein? sehr weitreichende Konsequenzen. Deswegen ist sie ja auch so schwierig zu treffen.

Ja, klar ist das irgendwie klar. Jedenfalls theoretisch. Allein das zu wissen reicht aber noch nicht aus.

Um eine gute Entscheidung zu treffen, musst du dir klarmachen, was sie für dich in drei, in fünf, in zehn, in zwanzig, in fünfundzwanzig Jahren usw. bedeutet. Und zwar ganz konkret.

Und vor allem auch für beide Entscheidungsoptionen.

Oft hört man: „Ich will Kinder, weil ich im Alter nicht allein sein will.“ Oder: „Ich will keine Kinder, weil sich mein Leben dann die nächsten fünfzehn bis zwanzig Jahre nur um die Kinder dreht.“

Das sind typische Gedanken von Menschen, die vor der Entscheidung: Kind ja oder nein? stehen.

Wichtig ist aber, sich klarzumachen: Was heißt es genau, Kinder zu haben oder ohne Kinder zu leben? Und zwar jeden Tag, über Jahre hinweg.

Dir die weitreichenden Konsequenzen bewusst machen – wie geht das?

Mache eine gedankliche Reise in die Zukunft. Nimm dir dafür Zeit.

Vielleicht schließt du die Augen und nimmst dir einen Moment, um innerlich ruhig zu werden.

Und dann stell dir vor:

Du bist gerade Vater oder Mutter geworden:

Was bedeutet das für deinen Alltag?

Versuche wie in einem Film mit vielen verschiedenen Episoden vor deinem inneren Auge zu sehen, wie dein Leben mit Kind oder Kindern abläuft:

in den nächsten zwei Jahren

in den nächsten fünf Jahren

wenn dein Kind zehn Jahre alt ist

wenn dein Kind dreizehn Jahre alt ist

Stell dir möglichst konkret vor, wie dein Leben aussieht:

Wie sieht dein Alltag aus?

Wie sieht deine Paarbeziehung aus, deine Freundschaften?

Was passiert in deiner Freizeit?

Was magst du an diesem Alltag?

Was nicht?

Was würdest du wahrscheinlich vermissen?

Worüber würdest du dich freuen?

Was würde dich belasten?

Wenn du einen umfassenden Eindruck deiner möglichen Zukunft mit Kind bekommen hast, notiere deine Gedanken und Gefühle. Das ist wichtig, damit du später auf deine ersten Eindrücke bei dieser Übung zurückgreifen kannst.

Dann wechsle die Perspektive.

Und stell dir vor:

Du hast keine Kinder:

Vielleicht denkst du jetzt: „Ja, dann geht mein Leben einfach so weiter wie gehabt. Da brauche ich ja keine Vorstellungsübung, um mir das klarzumachen.“

Ja und nein. Ja, dein Leben geht so weiter, wie du es kennst. Und nein, denn wenn du dich für ein kinderloses Leben entscheidest, wird sich dein Leben auch verändern. Du wirst andere Bedürfnisse haben als jetzt. Du wirst andere Ziele verfolgen als jetzt. Du wirst vielleicht einen (anderen) Partner oder keinen Partner haben. Dein Umfeld wird sich verändern. Ein kinderloser Mensch in einem möglicherweise kinderreichen Umfeld zu sein ist anders, als wenn man selbst Kinder hat.

 

Deswegen möchte ich dich ermutigen, nicht einfach über diese Fragen hinwegzugehen. Versuche dir vorzustellen, wie dein Leben ohne Kinder aussehen wird, wenn die Jahre vergehen.

Was bedeutet das für deinen Alltag?

Versuche wieder, wie in einem Film, dir deine Zukunft in verschiedenen Episoden vorzustellen:

in den nächsten zwei Jahren

in den nächsten fünf Jahren

in zehn Jahren

in dreizehn Jahren

Stell dir möglichst konkret vor, wie dein Leben aussieht:

Wie sieht dein Alltag aus?

Wie sieht deine Paarbeziehung aus, deine Freundschaften?

Was passiert in deiner Freizeit?

Was magst du an diesem Alltag?

Was nicht?

Was würdest du wahrscheinlich vermissen?

Worüber würdest du dich freuen?

Was würde dich belasten?

Wenn du einen umfassenden Eindruck deiner möglichen Zukunft ohne Kind bekommen hast, beende diese Übung.

Notiere dir auch hier wieder ein kurzes Fazit.

Schau dir deine Notizen zu beiden Szenarien noch einmal an und spüre in dich hinein.

Wie sieht es jetzt in diesem Moment mit deiner Entscheidung aus?

Kind ja oder nein? Wenn du heute entscheiden müsstest, was würdest du tun?

Würdest du dich für ein Kind entscheiden oder dafür, keine Kinder zu bekommen? 
Notier dir deine Antwort. Und schau dir deine Notizen in ein paar Tagen oder Wochen wieder an. Diese Vorstellung kann eine der kraftvollsten Entscheidungshilfen sein.

Tipp 10: Aus und vorbei: Du kannst keine Kinder bekommen

Eigentlich ein schrecklicher Gedanke. Der Arzt sagt dir, dass du keine Kinder bekommen kannst. Manchmal hilft es, wenn einem eine Entscheidung abgenommen wird.

Aber so doch nicht, denkst du jetzt vielleicht? Nein, das wünsche ich wirklich keinem.

Aber die Vorstellung, dass du erfährst, dass du gar keine Kinder bekommen bzw. zeugen kannst, kann dir helfen, herauszufinden, was du wirklich willst.

Kind ja oder nein? Die Entscheidung wird dir abgenommen – wie geht das?

Wie reagierst du, wenn sich die Frage: Kind ja oder nein? nicht mehr stellt. Stell dir vor, du sitzt bei einem Arzt im Sprechzimmer. Er sieht dich mit ernstem Blick an. Und sagt dir: „Sie werden niemals Kinder bekommen können.“

Was ist dein erstes Gefühl?

Was ist dein erster Gedanke?

Was denkst du, wie wirst du dich in einigen Wochen mit dieser Nachricht fühlen?

Erschreckt sie dich oder bist du vielleicht erleichtert? Oder vielleicht auch beides nacheinander?

Auch mit diesem Gedankenexperiment kommst du deinem Bauchgefühl ein bisschen auf die Spur. Weil dich das mit einer endgültigen Entscheidung konfrontiert. Und deine Intuition dann sehr unmittelbar reagiert und dir sagt, was du im tiefsten Inneren fühlst.

Tipp 11: Verliere die Angst vor der Zukunft, indem du deine Entscheidung für dich alleine triffst 

Wenn es um die Entscheidung: Kind ja oder nein? geht, gibt es einen Punkt, der vielen Frauen und Männern Angst macht.

Was mache ich, wenn ich irgendwann alleine dastehe? Ich bekomme ein Kind mit meinem Partner, meiner Partnerin und dann lässt die oder der mich hängen. Und ich muss das alles alleine wuppen.

Deine Angst wird erfahrungsgemäß nicht kleiner, wenn du sie wegdrückst, sondern nur, wenn du dich ihr stellst.

Deswegen musst du dich mit deiner Angst auseinandersetzen. Überleg dir, wie du für dich ganz alleine entscheidest.

Das ist auch so wichtig, weil immer etwas geschehen kann, das dich tatsächlich in diese Situation bringt. Ein Unfall, eine Krankheit, ihr trennt euch. Und du stehst alleine da. Jedenfalls, wenn es mies läuft. Wer sich für ein Kind entschieden hat, muss im Zweifel auch allein die Verantwortung übernehmen. Wer keine Kinder bekommt, muss damit klarkommen, dass er ohne eigene Kinder leben wird. Zum Beispiel auch dann, wenn der Partner mit einer anderen Partnerin noch Kinder bekommt. Oder die Ex einen Mann findet, der bereits eigene Kinder hat. Und nun eine Familie hat, die sie mit dir vielleicht nie wollte.

Du musst mit der Entscheidung: Kind ja oder nein? also auch alleine zurechtkommen. Deswegen ist es so wichtig, dass du deinen Partner für einen Moment außen vor lässt.

Kind ja oder nein? Die Entscheidung für mich alleine treffen – wie geht das?

Frage dich:

  • Will ich ein Kind/kein Kind, nur weil mein Partner das so will?
  • Will ich ein Kind/kein Kind, auch wenn mein Partner mich verlässt, ich mit meinem Partner nicht mehr zusammenleben möchte oder kann?
  • Will ich kein Kind, auch wenn wir uns trennen sollten und mein Partner mit einem anderen Kinder bekommt?
  • Stehe ich hinter dieser Entscheidung, auch wenn ich den Rest meines Lebens alleine die Verantwortung dafür übernehmen muss?
  • Was will ich, unabhängig davon, welchen Wunsch mein Partner hat?
  • Wie würde ich reagieren, wenn ich von einem One-Night-Stand schwanger würde und danach alleine dastünde?

Deine Reaktionen auf diese Fragen können dir zeigen, wie sehr du ein Kind möchtest. Unabhängig davon, wie dein Partner diese Entscheidung sieht. Das ist wichtig, denn letztendlich kann es jedem passieren, dass er mit dieser Entscheidung alleine dasteht.

Tipp 12: Du bist mit den Konsequenzen nicht allein, wenn ihr eine gemeinsame Entscheidung trefft 

Entscheide gemeinsam mit deinem Partner.

Du denkst: Das ist aber jetzt doch ein Widerspruch zu Tipp 11. Zu dem Punkt, bei dem ich ganz allein für mich entscheiden sollte.

Nein, das ist kein Widerspruch.

Denn es geht bei diesen beiden Punkten nicht um „entweder – oder“, sondern um „sowohl – als auch“.

Beides ist wichtig: Für sich alleine zu entscheiden und mit dem Partner gemeinsam zu entscheiden.

Kind ja oder nein? Eine gemeinsame Entscheidung treffen – wie geht das? 

Nehmt euch Zeit und fragt euch:

  • Wie würde sich unsere Zukunft durch ein Kind verändern?
  • Wie sieht unsere Zukunft aus, wenn wir kein Kind bekommen?
  • Was wäre jetzt anders, wenn wir ein Kind hätten?

Stellt euch diese Fragen möglichst immer wieder über einen längeren Zeitraum. Denn so bekommt ihr viele verschiedene Einschätzungen, was eure Entscheidung für eure Zukunft bedeutet. So stellt ihr eure Entscheidung auf eine breitere Basis.

Falls dein Partner nicht darüber sprechen will, hast du mehrere Möglichkeiten.

  1. Du versuchst es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal.
  2. Du sprichst ohne Vorankündigung über dieses so wichtige Thema. Also nicht: „Du, wir müssen mal reden.“ Sondern eher nebenbei: „Sag mal, ich hab mich gefragt, wie würden wir eigentlich Urlaub machen, wenn wir ein Kind hätten?“ Oder: „Ich hab drüber nachgedacht, wie es sein wird, wenn wir keine Kinder haben. Wie würde unsere Zukunft sein? Was meinst du dazu?“
  3. Und wenn er oder sie überhaupt nicht über dieses wichtige Thema mit dir sprechen will? Dann frag dich: wieso? Oder besser noch: Frag ihn oder sie, wieso er bzw. sie nicht darüber mit dir reden will. Diese Frage ist so wichtig, dass ihr sie miteinander klären solltet.

Tipp 13: Geh auf Nummer sicher und lass keinen Standpunkt aus 

Bei unseren Entscheidungen gibt es ein großes Risiko.

Die Psychologie nennt es den Bestätigungsfehler. Dieser besagt, dass wir dazu neigen, Informationen auszuwählen, die unsere eigenen Erwartungen bestätigen.

Jemand, der von sich immer schon dachte, dass er auf jeden Fall Vater oder Mutter werden möchte, wird verstärkt Argumente für das Vatersein suchen.

Eine Frau oder ein Mann, in deren Lebensplanung für Kinder bislang kein Platz war, wird es schwerer haben, sich für einen Kinderwunsch zu öffnen. Denn sie bzw. er wird eher die Argumente, die gegen Kinder sprechen, im Kopf haben.

Dieser Bestätigungsfehler hat ganz schön viel Macht. Denn er schafft es, dass du dir deine Offenheit versaust. Und das ist Mist, weil du dann nicht wirklich frei bei deiner Entscheidung bist. Wie schlägst du dem Bestätigungsfehler also ein Schnippchen?

Den Bestätigungsfehler vermeiden – wie geht das?

Um den Bestätigungsfehler zu vermeiden, versuche einen Standortwechsel. Kind ja oder nein? Suche ganz bewusst nach Argumenten und Informationen für beide Entscheidungsoptionen. Dazu führst du zwei Gespräche. Entweder in Form eines Selbstgesprächs oder du suchst dir einen Gesprächspartner, der vielleicht sogar die Gegenposition einnimmt.

  1. Gespräch: Argumentiere, wieso es absolut wichtig und notwendig ist, dass du ein Kind bekommst.
  2. Gespräch: Argumentiere, wieso es absolut nicht geht, dass du ein Kind bekommst.

Achte während des Gesprächs auf deine Gefühle. Was regt sich in dir? Wut, Ärger, Traurigkeit, Verständnis …?

Indem du dich in diese beiden extremen Positionen begibst, wirst du flexibler im Denken und erweiterst deine Sichtweise. Das hilft dir, freier darin zu werden, eine Entscheidung zu treffen, die wirklich zu dir passt.

Tipp 14: Entscheide dich mit einer einfachen Frage

Manchmal kann die Lösung in einer Entscheidungssituation ganz einfach sein. Auch bei der schwierigen Frage: Kind ja oder nein? Es reicht eine Frage aus. Vor allem, wenn man sich schon ein wenig mit der Entscheidung auseinandergesetzt hat.

Kind ja oder nein? Dich mit einer Frage entscheiden – wie geht das?

Stell dir eine einzige kurze Frage: Will ich Vater oder Mutter sein?

Wie reagierst du auf diese Frage? Weißt du jetzt vielleicht schon ein bisschen mehr, was du willst? Das kann gut sein. Denn du hast dich mit den vorhergehenden Tipps ja schon ein bisschen mit deiner Entscheidung auseinandergesetzt.

Und falls du das Gefühl hast, noch nicht weiterzuwissen, und keine Entscheidung fällen kannst. Dann mach dir bitte keine Sorgen. Du wirst es ganz sicher irgendwann wissen.

Alles, was du hier liest. Alle Gedanken, die du dir jetzt machst. All das wird in der nächsten Zeit noch nachwirken.

Und irgendwann wirst du dir deine Frage: Kind ja oder nein? beantworten können.

Tipp 15: Sei dir bewusst, dass du keine falsche Entscheidung treffen kannst

Wenn du dich entscheidest, hat deine Entscheidung das Potential, dein Leben besser, glücklicher zu machen. Und zwar egal, wie du dich entscheidest.

Ja, unsere Entscheidungen sind wichtig. Sie beeinflussen dein Leben zu einem sehr, sehr großen Teil. Aber für dein Glück und deine Zufriedenheit ist entscheidend, wie du mit deinen Lebenserfahrungen umgehst.

Also was du aus deinem Leben und deinen Erfahrungen als Mutter oder Vater machst. Oder was du aus deinem Leben und deinen Erfahrungen als Frau oder Mann ohne Kinder machst. Darauf kommt es an.

Deswegen möchte ich dich ermutigen. Stell dich der Entscheidung: Kind ja oder nein?  Ja, mach dir Gedanken. Triff eine wohlüberlegte Entscheidung. Hör dabei auf deinen Bauch, dein Herz, deine Gefühle. Hör auf deinen Verstand. Nimm dir Zeit. Und dann entscheide dich alleine und auch mit deinem Partner. Und geh deinen Weg mit dem Vertrauen, dass es gut werden wird, wie immer es sich entwickeln wird. Denn du wirst aus jeder Entscheidung das Bestmögliche machen können.